
John Frankeheimer gelang ein packender und äusserst unterhaltsamer Kriegsfilm, der vor allem durch die professionelle Inszenierung und das tolle Darsteller-Ensemble zu überzeugen weiss.
Story
Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieg will die deutsche Wehrmacht Dutzende wertvolle Kunstgemälde von Paris nach Deutschland überführen. Der französische Eisenbahner Paul Labiche (Burt Lancaster) soll ihnen dabei helfen. Doch Labiche ist heimlich bei der Résistance und hat andere Ziele...
Hintergrund
Ursprünglich sollte Artuhr Penn den Film inszenieren. Doch nur drei Tage nach Drehbeginn wurde er durch John Frankenheimer ersetzt. Hauptgründe waren kreative Differenzen zwischen Hauptdarsteller Burt Lancaster und Penn. Während Penn mehr die Figuren beluchten wollte, verlangte Lancaster mehr Action und setzte sich schliesslich durch.
Gedreht wurde "Der Zug" mehrheitlich an Originalschauplätzen in Frankreich, u.a. in Acquigny, Calvados, Saint-Ouen, Seine-Saint-Denis und Vaires, Seine-et-Marne. Die Produktionskosten beliefen sich trotz der kostengünstigen Inszenierung in schwarzweiss auf stattliche 5,8 Mio. $.
An den Kinokassen war dem Streifen leider kein grosser Erfolg vergönnt: In den USA brachte es "Der Zug" lediglich auf Verleiheinnahmen von 3,5 Mio. $. Immerhin nahm die zeitgenössische Kritik den Streifen wohlwollend auf. Und auch die Oscarjury zollte ihm Tribut und nominierte immerhin das Originaldrehbuch.
Originaltitel: The Train
Regie: John Frankenheimer
Darsteller: Burt Lancaster, Paul Scofield, Jeanne Moreau, Suzanne Flon, Michel Simon, Wolfgang Preiss, Albert Rémy, Charles Millot, Richard Münch
Laufzeit: 133 Minuten
Metacritic: -
Budget: 5,8 Mio. $
US-Verleiheinspiel: 3,0 - 3,5 Mio. $
Verleiheinspiel weltweit: 9 Mio. $
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