
"Wind River" ist ein fesselnder Krimi der seine erzählerische Kraft vor allem aus der Isolation seines Schauplatzes und den hervorragenden Schauspielerleistungen zieht. Das dramatische Ende ist dabei eine gekonnte Hommage an die üblichen Showdowns gängiger Westernfilme.
Story
Wildhüter Corey Lambert (Jeremy Renner) entdeckt im Indianerreservat Wind River die Leiche der 18-jährigen Indianerin Natalie (Kelsey Asbille). Daraufhin informiert er die örtliche Polizeibehörde. Zur Aufklärung des Falls wird schliesslich die junge FBI-Agentin Jane Banner (Elizabeth Olsen) in die abgelegene Gegend geschickt. Dort bittet sie Lambert um Hilfe bei der Aufklärung des Falls...
Hintergrund
Regisseur Taylor Sheridan wollte mit seinem Streifen auf das Schicksal der zahlreichen indigenen Frauen aufmerksam machen, die Opfer von Vergewaltigungen und Mord wurden, ohne dass die Täter je bestraft wurden. Die Handlung von "Wind River" ist dabei Synonym für diesen traurigen Umstand.
Gedreht wurde "Wind River" überwiegend in Park City in Utah für gerademal 11 Mio. $. Die Investition sollte sich lohnen: "Wind River" war mit einem weltweiten Box-Office von 45 Mio. $ ein respektabler Erfolg und erhielt seitens der Kritik viel Lob.
Originaltitel: Wind River
Regie: Taylor Sheridan
Darsteller: Jeremy Renner, Elizabeth Olsen, Gil Birmingham, Kelsey Chow, Teo Briones, Tantoo Cardinal, Graham Greene, Matthew Del Negro, Hugh Dillon, Jon Bernthal, Eric Lange
Laufzeit: 107 Minuten
Metacritic: 73/100
Budget: 11 Mio. $
US-Box-Office: 33,8 Mio. $
Box-Office weltweit: 44,2 Mio. $
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