
"Hereditiary - Das Vermächtnis" ist ein Musterbeispiel für den klugen, vielschichtigen und charakterorientierten Horror und eine kraftvolle Hommage an Horrorklassiker im Stile von "Rosemaries Baby" (1968) und Carrie - Des Satans jüngste Tochter (1976). Die fulminanten Darstellerleistungen sowie die überraschenden Schockmomente tragen ihr übriges zum Gelingen des Streifens bei. Erstklassig.
Story
Als die Mutter von Familie Graham stirbt ist es mit dem beschaulichen Leben in einem abgelegenen Haus am Rande des Waldes vorbei. Die Familie wird zunehmend unheimlichen Ereignissen konfrontiert und insbesondere die kleine Charlie (Milly Shapiro) scheint von schlimmen Visionen geplagt zu werden. Nach und nach kommen die Grahams einem finsteren Familiengeheimnis auf die Spur...
Hintergrund
Regisseur Ari Aster schrieb auch das Drehbuch zu "Hereditiary - Das Vermächtnis" und stellte sich den Film ursprünglich als Familientragödie vor. Als Fan häuslicher Dramen ließ Aster Themen wie Familiendynamik, Trauma und Trauer in sein Skript einfliessen. Als filmische Inspiration dienten ihm Brian De Palmas Horrorklassiker Carrie - Des Satans jüngste Tochter (1976) und Peter Greenaways schwarzhumorige Krimikomödie "Der Koch, der Dieb, seine Frau und ihr Liebhaber" (1989).
Ursprünglich wollte Hauptdarstellerin Toni Collette ("The Sixth Sense", 1999) keine düsteren, schwermütigen Filme mehr drehen und sich auf Komödien spezialisieren. Doch Ari Asters Drehbuch gefiel
ihr so gut, dass sie für die Rolle schliesslich zusagte.
Originaltitel: Hereditiary
Regie: Ari Aster
Darsteller: Toni Collette, Gabriel Byrne, Alex Wolff, Milly Shapiro, Ann Dowd, Mallory Bechtel
Laufzeit: 126 Minuten
Metacritic: 87/100
Budget: 10 Mio. $
US-Box-Office: 44,1 Mio. $
Box-Office weltweit: 80,2 Mio $
Kinostart DE: 14.06.2018
Besucher DE: 126'541
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