
"Im Westen nichts Neues" ist nicht nur einer der besten Antikriegsfilme aller Zeiten sondern auch eine der besten Literaturverfilmungen überhaupt. Ausserdem verblüfft er noch heute mit seiner äusserst authentischen Machart.
Story
Basierend auf Erich Maria Remarques (1898-1970) gleichnamigem Roman von 1928: Jungen Studenten wird an der Uni des Jahres 1914 der Krieg als unverzichtbarer Bestandteil des Mannwerdens verkauft. Als sie sich freiwillig an die Front melden, lernen sie jedoch schnell das wahre Gesicht des Krieges kennen...
Hintergrund
Nicht zuletzt dank seiner für damalige Verhältnisse äusserst authentischen Machart schockierte und polarisierte "Im Westen nichts Neues" das zeitgenössische Publikum. Während er in den USA und England von Kritik und Publikum euphorisch aufgenommen wurde, waren die Reaktionen in Europa kritisch bis ablehnend. Vielerorts wurde der Film gar verboten so z.B. in Deutschland, Italien, Frankreich und Österreich.
Mit Produktionskosten von 1,2 Mio. $ war "Im Westen nichts Neues" einer der teuersten Filme seiner Zeit. An den Kinokassen erwies er sich jedoch trotz der heftigen Kontroversen als grosser Erfolg und brachte es weltweit auf Verleiheinnahmen von 3 Mio. $. Damals eine enorme Summe.
Originaltitel: All Quiet on the Western Front
Regie: Lewis Milestone
Darsteller: Louis Wolheim, Lew Ayres, John Wray, Arnold Lucy, Ben Alexander, Scott Kolk, Owen Davis Jr., Walter Rogers, William Bakewell, Russell Gleason, Richard Alexander, Harold Goodwin, Slim Summerville
Laufzeit: 145 Minuten
Metacritic: 91/100
Budget: 1,2 Mio. $
US-Verleiheinspiel: 1,63 Mio. $
Verleiheinspiel weltweit: 3 Mio. $
Oscars: 2 (Film, Regie)
Kinostart DE: 04.12.1930
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