
Stanley Donens "Charade" ist eine ebenso spannende wie humorvolle Krimikomödie, die vor allem durch das tolle Zusammenspiel der beiden Hauptdarsteller und die überraschenden Story-Wendungen zu überzeugen weiss.
Story
Die Amerikanerin Regina Lampert (Audrey Hepburn) beschliesst in ihrem Schweizer Skiurlaub, sich von ihrem Mann zu trennen. Zurück in Paris, erfährt sie von der dortigen Polizei, dass Ihr Mann getötet wurde. Als ihr dessen Habseligkeiten übergeben werden, wird sie in eine undurchsichtige Kriminalgeschichte verwickelt, in deren Verlauf Regina den ebenso dubiosen wie charmanten Peter Joshua (Cary Grant) kennenlernt…
Hintergrund
Die Musik wurde von Henry Mancini geschrieben, der zuvor bereits Audrey Hepburns zeitloser Klassiker "Frühstück bei Tiffany" (1961) sowie später die "Pink Panther"-Filme vertonte. Für "Charade" wurde er erneut für den Oscar nominiert, ging diesmal aber leer aus.
Die animierte Titelsequenz stammt von Maurice Binder (1925-1991), der später vor allem durch seine Arbeiten an den James Bond-Filmen Weltruhm erlangte. Mit Ausnahme von Liebesgrüsse aus Moskau (1963) und Goldfinger (1964) designte er bis zu seinem Tod im Jahr 1991 jede Titelsequenz der populären Agentenreihe.
Aufgrund der Spannung des Films, der Anwesenheit von Cary Grant, der Struktur des Drehbuchs und der häufigen Storywendungen glaubten damals viele, dass es sich bei "Charade" um einen Film von Alfred Hitchcock handle. Hitchcock war an der Entstehung des Streifens jedoch überhaupt nicht beteiligt. Diese Verwirrung veranlasste die Fans von "Charade" dazu, ihn als "den besten Hitchcock-Film, den Hitchcock nie gemacht hat" zu bezeichnen.
Originaltitel: Charade
Regie: Stanley Donen
Darsteller: Cary Grant, Audrey Hepburn, Walter Matthau, James Coburn, George Kennedy, Dominique Minot, Ned Glass, Jacques Marin, Paul Bonifas
Laufzeit: 113 Minuten
Metacritic: 83/100
Budget: 3 Mio. $
Verleiheinspiel: 6,4 Mio. $ (USA/Kanada)
Kinostart DE: 13.12.1963
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