
Regisseur Robert Aldrich gelang mit "Der Flug des Phönix" ein fesselndes und psychologisch vielschichtiges Charakerdrama.
Story
Ein Transportflugzeug muss inmitten der Sahara notlanden. Als den Überlebenden klar wird, dass sie keine Hilfe bekommen, beginnt ein verzweifelter Kampf gegen die Zeit. Flugzeugkonstrukteur Dorfmann (Hardy Krüger) behauptet jedoch aus den Wrackteilen der Maschine ein neues Flugzeug bauen zu können...
Hintergrund
"Der Flug des Phoenix" wurde für rund 5,3 Mio. $ u.a. in Buttercup Valley (Arizona) und Pilot Knob Mesa (Kalifornien) gedreht. Während der Dreharbeiten in der Wüste erlaubten sich die Darsteller makabre Spässe und fuhren in der Nacht mit dem Auto herum. Dabei schmissen Sie Puppen aus dem Wagen, welche wie echte Menschen aussahen. Als sie von der Polizei angehalten wurden erkannte diese Hauptdarsteller James Stewart und die Sache war erledigt.
Der Phoenix wurde tatsächlich für den Film zusammengebaut und war auch in der Realität flugtauglich. Offiziell wurde er Tallmantz P-1 genannt. Beim Flug brach er jedoch auseinander. Dabei starb tragischerweise Stuntman Paul Mantz.
Mit weltweiten Verleiheinnahmen von 4,9 Mio. $ war "Der Flug des Phönix" an den Kinokassen überraschenderweise ein kommerzieller Flop. Weder das Studio noch die Produzenten rechneten damit, da der Cast überwiegend aus erstklassigen amerikanischen und internationalen Stars bestand.
2004 inszenierte John Moore ein enttäuschendes Remake mit Dennis Quaid, Tyrese Gibson und Giovanni Ribisi in den Hauptrollen.
Originaltitel: The Flight of the Phoenix
Regie: Robert Aldrich
Darsteller: James Stewart, Richard Attenborough, Peter Finch, Hardy Krüger, Ernest Borgnine, Ian Bannen, Ronald Fraser, Christian Marquand, Dan Duryea, George Kennedy, Gabriele Tinti
Laufzeit: 142 Minuten
Metacritic: -
Budget: 5,3 Mio. $
Verleiheinspiel: 4,9 Mio. $ (weltweit); 2,2 Mio. $ (USA/Kanada)
Kinostart DE: 18.03.1966
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