
Regisseur Robert Moore gelang eine äusserst unterhaltsame Genrepersiflage, die vor allem durch seine pointierten Dialoge, den schwarzen Humor und den umwerfenden Cast besticht.
Story
Die weltbesten Detektive werden von einem exzentrischen Millionär (Truman Capote) in sein Schloss zum Abendessen eingeladen. Doch das Dinner dient nicht nur zum gesellschaftlichen Zweck sondern die Detektive sollen auch einen Fall lösen. Davon erfahren sie jedoch erst vor Ort...
Hintergrund
Robert Moores Genreparodie schloss sich auch US-Schriftsteller Truman Capote an. Capote wurde insbesonder durch seinen Kurzroman "Frühstück bei Tiffany" (1958) bzw. dessen Verfilmung im Jahre 1961 international berühmt. In "Eine Leiche zum Dessert" spielt er den exzentrischen Millionär, die der die zahlreichen Detektive auf sein Anwesen einlädt.
Die Zeichnungen, welche im Vor- und Abspann zu sehen sind, stammen von Charles Addams. Dieser wurde vor allem als Erfinder der skurrillen "Addams Family" weltberühmt.
Während der Dreharbeiten erhielt Alec Guinness das Skript zu Krieg der Sterne (1977) ausgehändigt und las es während der Drehpausen in seinem Umkleidezimmer. Schliesslich sagte er für den Science-Fiction-Klassiker zu und wurde als Obi-Wan Kenobi zur späten Leinwandlegende. Nebenbei verdiente er sich an dem Sternenkriegsepos dank einer lukrativen Gewinnbeteiligung eine goldene Nase.
Nicht zuletzt aufgrund seines originellen Konzepts sowie der damals angesagten Topbesetzung wurde "Eine Leiche zum Dessert" mit US-Verleiheinnahmen von 19,1 Mio. $ einer der grössten Kassenhits des Jahres 1976. Und auch die Rezensionen fielen überwiegend positiv aus.
Originaltitel: Murder by Death
Regie: Robert Moore
Darsteller: Eileen Brennan, Truman Capote, James Coco, Peter Falk, Alec Guinness, Elsa Lanchester, David Niven, Peter Sellers, Maggie Smith, Nancy Walker, Estelle Winwood, James Cromwell
Laufzeit: 94 Minuten
Metacritic: 62/100
Budget: unbekannt
US-Verleiheinspiel: 19,1 Mio. $
(Top 30 1976, Rang 12)
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