
"Der längste Tag" wartet mit einem atemberaubenen Starensemble auf und schildert die Landung in der Normandie auf äusserst beeindruckende und spannende Weise.
Story
Der Film erzählt von der Planung und Durchführung der berühmten Landung der Alliierten in der Normandie, besser bekannt als D-Day. Geschildert werden dabei die Ereignisse auf beiden Seiten. Während sich die Deutschen noch in Sicherheit wähnen warten die Alliierten noch bessere Wetterbedingungen ab. Der D-Day war die aufwändigste Militäroperation der Geschichte und trug massgebend zum Ende des Zweiten Weltkriegs bei.
Hintergrund
Für "Der längste Tag" hatte Darryl F. Zanuck ein Budgt von 7,75 Mio. $ zur Verfügung und drehte damit einen der teuersten Schwarzweissfilme der damaligen Zeit. Für seinen Kriegsfilmklassiker konnte Zanuck alles aufbieten, was damals Rang und Namen hatte. Dabei konnte er die Schauspieler jeweils für eine Gage von 25'000 $ verpflichten. Einzig John Wayne verlangte und kriegte 250'000 $. Zusätzlich setzte Zanuck teils bis zu 2'000 Statistsen für sein episches Werk ein. Dabei handelte es sich mehrheitlich um noch im Dienst stehende Soldaten.
Als literarischer Berater fungierte Im Westen nichts Neues-Autor Erich Maria Remarque und als militärische Berater wurden diverse höhere Kommandeure der damaligen Zeit engagiert (u.a. der amerikanische Generalleutnant James M. Gavin, der deutsche General Günther Blumentritt und der französische General Marie-Pierre Kœnig). Weiterhin wurde auch die Witwe von Generalfeldmarschall Erwin Rommel, Lucie Rommel, als Beraterin hinzugezogen.
An den Kinokassen war "Der längste Tag" ein gigantischer Kassenerfolg und war mit US-Verleiheinnahmen von 13,9 Mio. $ einer der erfolgreichsten Filme des Jahres 1962. Weltweit brachte es der Streifen auf 30,5 Mio. $ und zählt damit auch global zu den grössten Hits des Jahres.
Orignaltitel: The Longest Day
Regie: Ken Annakin, Andrew Marton, Bernhard Wicki, Gerd Oswald, Darryl F. Zanuck
Darsteller: John Wayne, Robert Ryan, Richard Burton, Henry Fonda, Robert Mitchum, Jean-Louis Barrault, Gert Fröbe, Bourvil, Sean Connery, Richard Beymer, Mel Ferrer, Jeffrey Hunter, Curd Jürgens, Wolfgang Preiss, Sal Mineo, Robert Wagner, Peter van Eyck, Roddy McDowall
Laufzeit: 178 Minuten
US-Premiere: 25.09.1962
Metacritic: 75/100
Budget: 7,75 Mio. $
US-Verleiheinspiel: 13,9 Mio. $
(Top 30 1962, Rang 2)
Verleiheinspiel weltweit: 30,5 Mio. $
Oscars: 2 (Kamera, Visuelle Effekte)
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