
"Kampf der Welten" ist eine Perle des Science-Fiction-Kinos, ein unsterblicher Klassiker und mit Sicherheit die beste Umsetzung von H.G. Wells legendärem Roman.
Story
Basierend auf einem Roman von H.G. Wells (1866-1946): An einem warmen Sommerabend stürtzt in einer kalfornischen Kleinstadt der 1950er Jahre ein unbekanntes Objekt zu Boden. Die Bewohner gehen von einem Meteorit aus. Doch der zufällig anwesende Physiker Dr. Clayton Forrester (Gene Barry) zweifelt an dieser Theorie und will das Objekt am nächsten Tag begutachten. Wie sich herausstellt handelt es sich um ein ausserirdisches Flugobjekt und ist der Vorbote einer Invasion. Verzweifelt versucht sich die Menschheit gegen die ausserirdische Übermacht zur Wehr zu setzen. Doch die Lage scheint aussichtslos...
Hintergrund
Produzent des Films war George Pal, der zuvor bereits die Science-Fiction-Erfolge "Endstation Mond" (1950) und "Der jüngste Tag" (1951) produzierte. Später sollte er insbesondere durch eine weitere Adaption eines H.G. Wells Klassiker cineastische Unsterblichkeit erlangen: "Die Zeitmaschine" (1961).
"Kampf der Welten" wartete seinerzeit mit verblüffenden Spezialeffekten auf. Diese verschlangen dann auch einen Grossteil des 2 Mio. $ Budget und beliefen sich auf insgesamt 1,4 Mio. $. Für einen Science-Fiction-Film damals noch eine enorme Summe, insbesondere auch deshalb, weil Filme dieses Genres in der Regel nur bei einem Nischenpublikum Erfolge feieren konnten.
An den Kinokassen war "Kampf der Welten" ein solider Erfolg und brachte es allein in den USA auf Verleiheinnahmen von 2 Mio. $. Damit war er der erfolgreichste Science-Fiction-Film des Jahres. Dennoch waren die Einnahmen in Anbetracht des Budgets nicht so hoch wie erhofft.
2005 drehte Steven Spielberg ein überraschend fades und einfalloses Remake mit Tom Cruise in der Hauptrolle (Titel: "Krieg der Welten").
Originaltitel: The War of the Worlds
Regie: Byron Haskin
Darsteller: Gene Barry, Ann Robinson, Les Tremayne, Robert Cornthwaite, Sandro Giglio, Lewis Martin, Houseley Stevenson Jr., Paul Frees, William Phipps, Vernon Rich, Henry Brandon, Jack Kruschen
Laufzeit: 85 Minuten
Metacritic: 78/100
Budget: 2 Mio. $
US-Verleiheinspiel: 2 Mio. $
Oscars: 1 (Spezialeffekte)
Kinostart DE: 06.01.1954
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