
Fritz Langs "Metropolis" ist noch heute ein visuell äusserst beeindruckendes Science-Fiction-Meisterwerk, welches zahlreiche Filmschaffende inspirierte und zu den besten Filmen seines Genres zählt.
Story
Freder Frederson (Gustav Fröhlich ) ist der Sohn von Joh Frederson (Alfred Abel), dem tyrannischen Herrscher der Zukunftsstadt Metropolis. Als sich Freder in die attraktive, aber einfache Arbeiterin Maria (Brigitte Helm) verliebt, beginnt er die strikte Trennung von Ober- und Unterschicht immer wie mehr in Frage zu stellen...
Hintergrund
"Metropolis" verschlang die damals gigantische Summe von 5 Mio. Reichsmark, benötige rund zwei Jahre Drehzeit und wartete mit rund 27'000 Komparsen auf. Insgesamt wurden 600 Kilometer (!) Filmmaterial belichtete.
Die Drehbedingungen waren alles andere als ein Zuckerschlecken. So waren unter Fritz Langs Ägide tägliche Drehzeiten von 14 bis 16 Stunden die Norm. Ein Druck der dazu führte, dass zahlreiche Crewmitlgieder krank wurden. Auch Brigitte Helm, die in "Metropolis" einen Maschinenmenschen spielte, hatte nicht viel zu lachen. Das Holzkostüm war so schwer, dass sie teilweise kollabierte.
Bei seiner Erstaufführung fiel "Metropolis" sowohl bei der Kritik als auch beim Publikum durch. Die zweieinhalbstündige Premierenfassung war ihnen schlicht und einfach zu lang. Die UFA brachte daraufhin schnellstmöglich eine um 30 Minuten kürzere Version in die Kinos. Doch am Misserfolg des Films konnte dies nichts mehr ändern.
Originaltitel: Metropolis
Regie: Fritz Lang
Darsteller: Alfred Abel, Gustav Fröhlich, Rudolf Klein-Rogge, Fritz Rasp, Theodor Loos, Erwin Biswanger, Heinrich George, Brigitte Helm, Fritz Alberti, Grete Berger, Olly Boeheim, Max Dietze, Ellen Frey
Laufzeit: 153 Minuten
Metacritic: 98/100
Kinostart DE: 10.01.1927
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