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X-Men: Zukunft ist Vergangenheit (2014)


"X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" bietet sowohl visuell als auch inhaltlich atemberaubendes Bombast- und Charakterkino. Dabei lässt der Streifen auch den Humor nicht zu kurz kommen und bringt die Ursprungsgeschichte der X-Men zu einem äusserst befriedigenden Ende. Ohne Zweifel eine der besten Comicverfilmungen Hollywoods.

In der fernen Zukunft sind die Mutanten vom Aussterben bedroht. Es existieren nur noch wenige. Der Grund sind die Sentinels, Roboter, die sich perfekt den Fähigkeiten jedes Mutanten anpassen können und diese töten. Unter der Führung der ehemaligen Feinde Professor X (Patrick Stewart) und Magneto (Ian McKellen), will eine kleine Gruppe überlebender Mutanten die Geschichte ändern. Dazu wollen sie das Bewusstsein von Mutant Wolverine (Hugh Jackman) in die Vergangenheit zurückschicken um den Bau der Sentinels zu verhindern. Dafür muss er jedoch die jüngere Version von Professor X (James McAvoy) und Magneto (Michael Fassbender) zur Zusammenarbeit überreden. Ein alles andere als leichtes Vorhaben...

 

Ursprünglich sollte wieder Matthew Vaughn, der bereits das X-Men Prequel "X-Men: Erste Entscheidung" (2011) inszenierte, Regie bei "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" führen. Dieser wollte den Film mit der Ermordung von John F. Kennedy beginnen. Dabei wollte er zeigen, dass die magische Kugel von Magneto kontrolliert wurde. Singer griff die Idee auf und brachte sie in Form eines Dialogs zwischen Professor X und Magneto ins Spiel.

 

Sir Patrick Stewart und Sir Ian McKellen traten gerade in einer Tourneeproduktion von „Warten auf Godot“ auf, als Bryan Singer die beiden kontaktierte und fragte, ob sie ihre Rollen als Professor X und Magneto gerne wieder spielen wollten. Laut McKellen waren beide völlig überrascht, da sie davon ausgegangen sind, dass sie ihre Rollen an James McAvoy und Michael Fassbender weitergegeben haben und sie nie wieder spielen würden. Stewart und McKellen waren aber hocherfreut, in zwei ihrer beliebtesten Rollen zurückzukehren und mit den jüngeren Schauspielern zusammenzuarbeiten, die dieselben Figuren spielen.

Originaltitel: X-Men: Days of the Future Past

Regie: Bryan Singer

Darsteller: Hugh Jackman, James McAvoy, Michael Fassbender, Jennifer Lawrence, Nicholas Hoult, Patrick Stewart, Ian McKellen, Evan Peters, Ellen Page, Peter Dinklage, Halle Berry, Anna Paquin, Shawn Ashmore, Lucas Till, Booboo Stewart, Daniel Cudmore, Omar Sy

US-Premiere: 23.05.2014

Metacritic: 75/100

Budget: 200-220 Mio. $

US-Box-Office: 233,9 Mio. $
(Top 30 2014, Rang 9)
Box-Office weltweit: 747,9 Mio. $

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