
In keiner Dekade wurde so viel geschlitzt und gekillt wie in den 1980er Jahren. Hier erfahren Sie, welche Filme an den US-Kinokassen so richtig absahnten...
In der Kinolandschaft der 1980er Jahre tummelten sich nicht nur Hobbyarchälogen, gestrandete Ausserirdische, Beverly Hills Cops oder zeitreisende Teenies rum, sondern vor allem auch killende Psychopathen. Diese beheimateten insbesondere das boomende Slasherfilm-Genre, wo sie sich so richtig austoben konnten.
Ob Jason Voorhees, Freddy Krueger oder Mörderpuppe Chucky - der Wahnsinn hatte viele Gesichter. An den Kinokassen waren die Streifen trotz R-Rating meist enorm erfolgreich und spielten jeweils ein vielfaches ihrer meist geringen Produktionskosten ein. Damit waren sie eine lukrative Investition für die Filmstudios.
Welche Filme dabei am meisten Kohle abstaubten erfahren Sie in diesem Artikel...
Die Auflistung der Filme erfolgt anhand des US-Box-Office (inkl. Kanada). Die Beträge sind um die Inflation bereinigt und in 2023-$ angegeben. Wenn immer möglich und
falls bekannt wird nur das Box-Office der Erstaufführung berücksichtigt.

1. Freitag der 13. (1980) - 228,5 Mio. $
Budget: 550'000 $
US-Box-Office original: 39,8 Mio. $
Metacritic: 22/100
Eine Gruppe Jugendlicher (u.a. Kevin Bacon) wollen am berüchtigten Crystal Lake eine Campinglodge für ein Ferienlager herrichten. Doch plötzlich werden Sie von einem unbekannten Killer bedroht. Trotz vernichtender Kritiken wurde "Freitag, der 13." zum Inbegriff des Teenie-Slashers und legte mit einem US-Box-Office von fast 40 Mio. $ den Grundstein für eine der langlebigsten Horror-Filmfranchisen des Kinos. Insgesamt durfte Hauptfigur Jason Voorhees noch in elf weiteren Filmen morden. Einige von Ihnen sind weiter unten in der Liste zu finden.

2. Und wieder ist Freitag der 13. (1982) - 178,2 Mio. $
Budget: 2,5 Mio. $
US-Box-Office original: 34,6 Mio. $
Metacritic: 30/100
Auch im dritten Teil, der die Kinos im damals grassierenden 3D-Format beglückte, wütet Serienkiller Jason Voorhees am Crystal Lake. Diesmal müssen u.a. ahnungslose Hippies dran glauben. Da nicht alle US-Kinos das 3D-Format unterstützten, liess die Paramount den Streifen in einem siebenwöchigen Prozess ins 2D konvertieren, was am Ende mit 2 Mio. $ zu Buche schlug. Eine Summe, die fast so hoch wie die Produktionskosten des Streifens ausfiel. "Und wieder ist Freitag der 13." nimmt innerhalb der Franchise eine besondere Stellung ein, da hier Jason endlich seine legendäre Hockeymaske erhält.

3. Nightmare on Elm Street 4 (1988) - 172,2 Mio. $
Budget: 6,5 Mio. $
US-Box-Office original: 49,4 Mio. $
Metacritic: 56/100
Der spätere "Stirb Langsam 2"- und "Cliffhanger"-Regisseur Renny Harlin legte bei diesem Streifen Hand an und lieferte einen soliden Slasher-Schocker ab. Im vierten Kapitel kehrt der totgeglaubte Freddy Krueger (Robert Englund) zurück in die Träume unschuldiger Teenager und murkst diese mit der üblichen Brutalität ab. Doch die übersinnlich begabte Alice (Lisa Wilcox) und seine Freunde stellen sich dem Killer entgegen. Der erfolgreichste Eintrag der "Nightmare"-Reihe erhielt überraschenderweise auch auf Seiten der Kritiker Zustimmung.

4. Nightmare III - Freddy Krueger lebt (1987) - 165,8 Mio. $
Budget: 4,6 Mio. $
US-Box-Office original: 44,8 Mio. $
Metacritic: 49/100
Das Fortsetzungen nicht immer schlecht sein müssen beweist der dritte Teil der "Nightmare"-Franchise. Diesmal will eine Gruppe Jugendlicher, welche in einer psychiatrischen Anstalt untergebracht sind, dem Killer mit den Scherenhänden auf die Pelle rücken. Unterstützung erhalten sie dabei überraschend von Nancy Thompson (Heather Langenkamp), die den Killer bereits in Teil eins bekämpfte. Nachdem er bei Teil zwei pausierte, meldete sich Freddy Krueger-Schöpfer Wes Craven mit diesem Streifen als Drehbuchschreiber zurück.

5. Psycho II (1983) - 165,6 Mio. $
Budget: 5 Mio. $
US-Box-Office original: 34,7 Mio. $
Metacritic: 54/100
Einmal Mörder, immer Mörder? 23 Jahre nach Alfred Hitchcocks genialem Psychothriller Psycho (1960) stellt sich die Fortsetzung genau diese Frage. Norman Bates ist mittlerweile aus der Psychiatrie entlassen und versucht sich ein normales Leben aufzubauen. Doch die Vergangenheit findet einfach keine Ruhe und der Mann mit den Mutterkomplexen scheint noch nicht fertig mit dem Morden. Obwohl der Streifen sicherlich kein Meisterwerk ist bietet er dennoch spannende Slasher-Unterhaltung und wartet mit einem cleveren Plot twist auf.

6. Freitag der 13. - Das letzte Kapitel (1984) - 145,9 Mio. $
Budget: 2,2 Mio. $
US-Box-Office original: 33,0 Mio. $
Metacritic: 33/100
Einer der vielen Horror-Filme mit "letzte Kapitel" im Titel, der sein Versprechen nicht hielt. Denn trotz miserabler Kritiken war auch der vierte Teil der Reihe ein lupenreiner Box-Office-Hit und bereits ein Jahr später ging Jason Voorhees in "Freitag der 13. – Ein neuer Anfang" erneut wieder auf die Jagd. "Freitag der 13. - Das letzte Kapitel" enthielt zum damaligen Zeitpunkt die explizitesten Gewalt- und Nacktszenen der gesamten Reihe. Kein Wunder landete er in Deutschland trotz zahlreicher Schnitte auf dem Index.

7. Halloween II - Das Grauen kehrt zurück (1981) - 140,6 Mio. $
Budget: 2,5 Mio. $
US-Box-Office original: 25,5 Mio. $
Metacritic: 40/100
Die Fortsetzung von John Carpenters genialem Slasher-Prototyp Halloween - Die Nacht des Grauens (1978) führt die Handlung des Vorgängers direkt weiter. Während von Michael Myers Leiche jede Spur fehlt, erholt sich dessen Schwester Laurie Strode (Jamie Lee Curtis) im örtlichen Spital von der traumatischen Nacht. Doch lange findt sie nicht Ruhe, denn der Psychopath ist ihr bereits auf der Spur. "Halloween II - Das Grauen kehrt zurück" kann seinem Vorgänger zwar bei weitem nicht das Wasser reichen, ist aber dennoch besser als sein Ruf. Nebenbei sorgte der grosse Kassenerfolg des Films für das Fortbestehen der "Halloween"-Reihe.

8. Graduation Day - 7 Tage zur Ewigkeit (1981) - 131,6 Mio. $
Budget: 250'000 $
US-Box-Office original: 23,9 Mio. $
Metacritic: -
Sport ist Mord: Zu Ehren der an einem Blutsturz verstorbenen Leichtathletin Laura Ramstead soll am Abschlusstag des Schuljahrs in einer südkalifornischen Kleinstadt eine Zermonie abgehalten werden. Doch ausgerechnet an diesem Tag tötet ein maskierter Unbekannter Mitglieder des Sportteams. "Graduation Day" ist selbstverständlich alles andere als hochstehendes Kino, war aber aufgrund seines Kassenerfolgs für das Slashergenre dennoch bedeutend.

9. Nightmare II - Die Rache (1985) - 124,7 Mio. $
Budget: 3 Mio. $
US-Box-Office original: 30,0 Mio. $
Metacritic: 43/100
Nach Wes Cravens herausragendem und kommerziell überraschend erfolgreichen Nighmare - Mörderische Träume (1984) war es nur eine Frage der Zeit, bis eine Fortsetzung folgen würde. Diesmal zieht der ahnungslose Josh (Mark Patton) mit seinen Eltern in das Haus an der Elm Street und wird alsbald von dem Mann mit den Scherehänden terrorisiert. Die Rolle des Josh sollte eigentlich Michael J. Fox spielen. Doch dieser war bereits mit der TV-Serie "Familienbande" (1982-1989) und der Zeitreisekomödie Zurück in die Zukunft (1985) beschäftigt.

10. Freitag der 13. – Jason kehrt zurück (1981) - 119,7 Mio. $
Budget: 1,25 Mio. $
US-Box-Office original: 21,7 Mio. $
Metacritic: 26/100
In dieser Fortsetzung zum Megahit "Freitag der 13." (1980) wird offenbart, dass Jason Voorhees die ganze Zeit am Leben war. Dessen verrückte Mutter glaubte, dass er ertrunken ist und verübte aus Rache bestialische Morde an zahlreichen Teenagern. Die Handlung des zweiten Teils stiess zahlreichen beteiligten des Originals (u.a. auch Regisseur Sean S. Cunningham) sauer auf und sie beklagten sich öffentlich. Es nützte alles nichts: "Freitag der 13. - Jason kehrt zurück" erwies sich als veritabler Kassenhit und brachte die Franchise so richtig ins Rollen.

11. Chucky - Die Mörderpuppe (1988) - 116,0 Mio. $
Budget: 9-13 Mio. $
US-Box-Office original: 33,2 Mio. $
Metacritic: 58/100
Lange bevor Annabelle als unheimliche Puppe in Conjuring - Die Heimsuchung (2013) jeden Puppensammler vergraulte, trieb Chucky sein Unwesen. Ebenso wie Annabelle ist aber auch Chucky nur ein "Gefäss" und muss seinen Puppenkörper für einen kurz zuvor verstorbenen Serienkiller herhalten. 2019 folgte ein Remake für welches im Original kein geringerer als Luke Skywalker-Darsteller Mark Hamill der Mörderpuppe seine Stimme lieh.

12. Nightmare - Mörderische Träume - 112,9 Mio. $
Budget: 1,8 Mio. $
US-Box-Office original: 25,5 Mio. $
Metacritic: 76/100
Wes Craven schuf mit diesem ebenso genialen wie brutalen Slahser-Streifen nicht nur einen der besten Horrorfilme der 1980er sonden mit Freddy Krüger auch eine der grössten Ikonen des Genres. Im ersten Teil sucht der Mann mit den Scherehänden die Teenagerin Nancy (Heather Langenkamp) in ihren Träumen auf und versucht sie zu töten. Als ihr ihre Eltern nicht glauben wollen stellt sie sich dem Fiesling mit Hilfe ihrer Freunde alleine. Mit seinem überraschenden Erfolg an den Kinokassen sorgte "Nightmare - Mörderische Träume" dafür, dass Freddy in sechs weiteren Filmen, einer TV-Serie und einem Crossover ("Freddy vs. Jason", 2003) weiterkillen durfte.

13. Freitag der 13. – Ein neuer Anfang (1985) - 91,2 Mio. $
Budget: 2,2 Mio. $
US-Box-Office original: 21,9 Mio. $
Metacritic: 16/100
Nachdem mit "Freitag der 13. - Das letzte Kapitel" das Ende der Franchise lauthals proklamiert wurde, krebste das Parmount-Studio nach den hervorragenden Einspielergebnissen schnurstracks zurück und gab grünes Licht für einen weiteren Teil. Im fünften Aufguss muss sich der mittlerweile 18-jährige Tommy Jarvis (John Shepherd) fragen, ob hinter einer blutigen Mordserie sein Erz-Nemesis Jason Voorhees stehen könnte. Denn den Killer mit der Hockeymaske hat er eigentlich vor Jahren ins Jenseits befördert. Die Idee der Produzenten, mit jedem neuen "Freitag der 13."-Film einen neuen Täter hervorzubringen, stiess bei den Fans auf wenig Gegenliebe. Aus diesem Grund wurde ab Teil sechs wieder Jason der Hauptwidersacher.

14. Prom Night – Die Nacht des Schlächters (1980) - 85,0 Mio. $
Budget: 1,5 Mio. $
US-Box-Office original: 14,8 Mio. $
Metacritic: 45/100
Ich weiss, was Du vor sechs Jahren getan hast: Vier Jugendliche werden kurz vor dem Abschlussball von einem Unbekannten bedroht. Dessen Motiv: Rache für einen tödlichen Unfall, der sich vor sechs Jahren ereignete. Mit dem später auf Komödien abonnierten Leslie Nielsen ("Die nackte Kanone", 1988) und der Scream-Queen der 1980er, Jamie-Lee Curtis, ist dieser solide und kurzweilige Slasher prominent besetzt. Der Erfolg des Streifens führte zu insgesamt drei Fortsetzungen (1987, 1990 und 1992) sowie einem Remake (2008).

15. Nightmare on Elm Street 5 – Das Trauma (1989) - 79,3 Mio. $
Budget: 8 Mio. $
US-Box-Office original: 22,2 Mio. $
Metacritic: 54/100
Alice Johnson (Lisa Wilcox) führt nach ihrer traumatischen Begenung mit Freddy Krueger wieder ein einigermassen normales Leben und erwartet von ihrem Freund ein Kind. Als sie jedoch feststellen muss, dass der Killer mit den Scherenhänden nicht tot ist und über die Träume ihres ungeborenen Kindes zu neuem Leben gelangen will, muss sie sich ihm ein letztes Mal stellen. Der fünfte Teil der "Nightmare"-Reihe musste stark gekürzt werden damit er mit einem R-Rating in die US-Kinos gebracht werden konnte. Gegenüber seinem Vorgänger musste er jedoch ordentlich Federn lassen und spielte an den Kinokassen trotz höherem Budget nur noch knapp die Hälfte ein.

16. Freitag der 13. Teil VI – Jason lebt (1986) - 76,7 Mio. $
Budget: 3 Mio. $
US-Box-Office original: 21,7 Mio. $
Metacritic: 30/100
Tommy Jarvis (Tom Mathews) will auf Nummer sicher gehen, dass Jason Voorhees wirklich tot ist und sucht deshalb sein Grab auf um ihn auszubuddeln. Dessen Überreste will er verbrennen, doch ein Blitzeinschlag erweckt den Serienkiller zum Leben und beschert ihm unglücklicherweise übermenschliche Kräfte. Der Titelsong He's Back (The Man Behind The Mask) stammt von Alice Cooper und wurde ein Hit. Einige Filmszenen wurden auch für das Musikvideo verwendet.

17. Halloween III (1982) - 74,2 Mio. $
Budget: 2,5 Mio. $
US-Box-Office original: 14,4 Mio. $
Metacritic: 50/100
Dies ist der einzige Film der beliebten Slasher-Reihe, der ohne seine ikonische Hauptfigur Michael Myers auskommen muss. Nicht ganz unschuldig daran ist der Schöpfer des Originals, John Carpenter. Dieser wollte jedes Jahr einen neuen Halloween-Film mit einer neuen Geschichte in die Kinos bringen. Nach dem Misserfolg dieses Streifens zog das Studio jedoch den Stecker. Der dritte Teil dreht sich um einen skrupellosen Unternehmer, der mit Hilfe schwarzer Magie ein uraltes Ritual aufleben lassen will und dazu einige Morde in Kauf nimmt.

18. Das Horror-Hospital (1982) - 68,3 Mio. $
Budget: 6 Mio. $
US-Box-Office original: 13,3 Mio. $
Metacritic: -
Die Journalistin Deborah (Lee Grant) wird aufgrund ihrer feministischen Äusserungen in einer TV-Show von einem psychopathischen Killer angegriffen. Den Angriff überlebt sie aber und wird in das örtliche Krankenhaus gebracht. Doch der Killer will sein Werk vollenden. Ursprüngliche wollte William Shatner ("Star Trek") die Rolle des Psychopathen übernehmen. Als jedoch Michael Ironside für die Rolle zusagte, musste sich Shatner mit dem Part von Deborahs Vorgesetztem begnügen.

19. Freitag der 13. Teil VII – Jason im Blutrausch (1988) - 66,9 Mio. $
Budget: 2,8 Mio. $
US-Box-Office original: 19,2 Mio. $
Metacritic: 13/100
Der Titel ist Programm: Auch im siebten Teil langt Jason Voorhees ordentlich zu und und sorgt für ein heftiges Blutbad. Diesmal wird der tote Jason von der telekinetisch begabten Tina (Lar Park-Lincoln) versehentlich befreit als sie Kontakt mit ihrem verstorbenen Vater aufnehmen will. Ursprünglich sollte der Film ein Aufeinandertreffen mit Carrie aus Carrie - Des Satans jüngste Tochter (1976) und Jason werden. Doch die Rechteinhaber konnten sich nicht einigen und so wurde aus dem geplanten "Jason vs. Carrie" nichts. Auch ein Zusammentreffen mit Freddy und Jason wurde in Betracht gezogen. Dieses folgte jedoch erst 2003.

20. Halloween IV - Michael Myers kehrt zurück (1988) - 62,0 Mio. $
Budget: 5 Mio. $
US-Box-Office original: 17,8 Mio. $
Metacritic: 34/100
Der psychopathische Killer Michael Myers soll mal wieder in eine neue Anstalt verlegt werden. Doch auch diesmal gelingt ihm die Flucht und er macht Jagd auf seine übersinnlich begabte Nichte Jamie (Danielle Harris). Zum Glück ist auch Psychologe Sam Loomis (Donald Pleasence) nicht weit. Um den damals drohenden Streik der Drehbuchautoren zu umgehen wurde das Skript zu "Halloween IV" in nur 11 Tagen verfasst. Kein Wunder ist dabei nicht gerade ein Meisterwerk entstanden. John Carpenter, Regisseur des ersten Teils, distanzierte sich jedenfalls öffentlich von dem Streifen.

21. Psycho III (1986) - 57,0 Mio. $
Budget: 8,4 Mio. $
US-Box-Office original: 14,5 Mio. $
Metacritic: 58/100
In der zweiten Fortsetzung des Hitchcock-Klassikers nimmt der psychisch labile Norman Bates den erfolglosen Rockmusiker Duane (Jeff Fahey) und die Novizin Maureen (Diana Scarwid) bei sich auf. Diese wissen jedoch nichts von seiner düsteren Vergangenheit. Beim dritten Aufguss versuchte sich Hauptdarsteller Anthony Perkins erstmals auch auf dem Regieposten. Ursprünglich wollte Perkins "Psycho III" als Hommage an das Original in schwarzweiss drehen, doch die Universal-Studiobosse lehnten die Idee ab. Trotz verhältnismässig soliden Kritiken konnte der dritte Teil nicht mehr an den Erfolg des zweiten anknüpfen.

22. Freitag, der 13. Teil VIII - Todesfalle Manhattan (1989) - 51,3 Mio. $
Budget: 5,1-5,5 Mio. $
US-Box-Office original: 14,3 Mio. $
Metacritic: 14/100
Der achte Teil der "Freitag der 13."-Reihe glänzt nicht gerade mit Originalität und beginnt praktisch gleich wie Teil sechs. Diesmal wird Jasons toter Körper aber nicht von einem Blitzschlag zum Leben erweckt sondern von einem Stromkabel auf dem Grund des Crystal Lake. Der Rest ist blutiges business as usual. Auch der achte Teil musste bei der US-Zensur Federn lassen und so wurden sämtliche Filmmorde in drei unterschiedlichen Härtstufen gedreht. In der Regel schaffte es die jeweils "harmloseste" in in die finale Schnittfassung.

23. Die Horror-Party (1986) - 51,0 Mio. $
Budget: 5 Mio. $
US-Box-Office original: 12,9 Mio. $
Metacritic: 49/100
April, April: Um ihren Abschluss gebührend zu zelebrieren fährt eine Gruppe College-Studenten über das 1. Aprilwochenende in das Ferienhaus der Eltern von Kommolitonin Muffy (Deborah Foreman). Doch die ausgelassene Partystimmung verfliegt schnell als plötzlich einer der Studenten spurlos verschwindet. Der Streifen erschien pünktlich um den 1. April in den US-Kinos und wurde von den Kritikern mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Einige lobten die zahlreichen überraschenden Wendungen während andere wiederum genau diese monierten.

24. The House on Sorority Row (1982) - 50,6 Mio. $
Budget: 425'000 $
US-Box-Office original: 10,6 Mio. $
Metacritic: 50/100
Als eine Schwesternschaft der strengen Hausmeisterin einen Streich spielen wollen, geht das ganze schief und sie erschiessen sie aus Versehen. Die Leiche verstecken sie im Pool. Während einer Party wird eines der Mitglieder der Schwesternschaft ermordet und zu allem Überdruss verschwindet auch noch die Leiche aus dem Pool. Der Plot des Streifens wurde von Henri-Georges Clouzot Psychothriller-Klassiker Die Teuflischen (1955) inspieriert. Das Budget von ursprünglich 125'000 $ wurde bereits in der Vorproduktion überzogen und nur Dank der Hilfe eines Cousins von Regisseur Mark Rosmann konnte "The House on Sorority Row" fertiggestellt werden.

25. Tödlicher Segen - Deadly Blessing (1981) - 45,6 Mio. $
Budget: 2,5-3,0 Mio. $
US-Box-Office original: 8,3 Mio. $
Metacritic: 56/100
Bevor er mit Freddy Krueger in Nightmare - Mörderische Träume (1984) die Kultfigur für Slasher-Horrorfans schuf, übte Regisseur Wes Craven mit diesem soliden Streifen sein Handwerk. In "Tödlicher Segen - Deadly Blessing" verliebt sich die junge Martha (Maren Jensen) in Jim, einem Mitglied einer strengen religiösen Sekte. Doch ihr Glück ist nur von kurzer Dauer, denn Jim stirbt auf mysteriöse Weise bei einem Traktorunfall. Als sie Besuch von ihren Freundinnen erhält, muss sie plötzlich um ihr Leben bangen. Sharon Stone hatte in diesem Streifen eine ihrer ersten grösseren Sprechrollen und hatte am Set Hilfe von einem Schauspielcoach. Später feierte sie ihren Durchbruch mit dem skandalumwitterten Erotik-Thriller "Basic Instinct" (1992).
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