
"Die drei Tage des Condor" ist ein cleverer, fesselnder und gleichzeitig subtiler Agenten- und Politthriller der einige Überraschungen bereithält. Auch stellt er provokante Fragen darüber, wie weit eine Regierungsorganisation zum Schutz der Demokratie gehen darf. Zu Recht ein Klassiker.
Story
Joseph Turner (Robert Redford) ist Agent im Dienste der CIA und arbeitet in einer geheimen Aussenstelle. Zu seiner Hauptätigkeit zählt das Lesen und Sichten von internationaler Literatur, die Hinweise auf mögliche Strategien, die für das CIA von Interesse sein könnten, enthalten. Als er eines Mittags zurück von einer kurzen Besorgung kommt, findet er sämtliche seiner Mitarbeiter erschossen im Büro auf. Er flieht umgehend und versucht die Drahtzieher des Anschlags ausfindig zu machen...
Hintergrund
Ursprünglich sollte Peter Yates den Politthriller inszenieren und Warren Beatty war für die Hauptrolle vorgesehen. Als jedoch Robert Redford verpflichtet wurde, wollte dieser unbedingt Sydney Pollack als Regisseur. Produzent Dino de Laurentiis zahlte schliesslich das Regie-Salär von 200'000 $ an Yates aus, damit dieser nicht Regie führt.
Der ehemalige CIA-Direktor Richard Helms fungierte während der Produktion als Berater für
Hauptdarsteller Robert Redford.
"Die drei Tage des Condor" erwies sich an den Kinokassen als grosser Hit und brachte weltweit über 32 Mio. $ für den Verleiher ein. Dies lag nicht zuletzt an der brisanten Handlung des Streifens, die nach dem Watergat-Skandal aktueller den je war.
Originaltitel: The Three Days of the Condor
Regie: Sydney Pollack
Darsteller: Robert Redford, Faye Dunaway, Cliff Robertson, Max von Sydow, John Houseman, Addison Powell, Walter McGinn, Tina Chen, Michael Kane, Don McHenry
Laufzeit: 113 Minuten
Metacritic: 63/100
Budget: 7,8 Mio. $
Verleiheinspiel: 32,7 Mio. $ (weltweit); 20,01 Mio. $ (USA/Kanada)
Kinostart DE: 19.12.1975
Besucher DE: ca. 368'000
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