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Der Schnorchel (1958)


★★★☆☆

"Der Schnorchel" ist ein zwar wenig überraschendes, jedoch äusserst solides Kriminalstück. Obwohl der Film nicht die Prämisse der ersten 20 Minuten einlösen kann, unterhält er bis zum Ende und gefällt insbesondere durch das unterkühlt-diabolische Spiel von Hauptdarsteller Peter van Eyck.

Schriftsteller Paul Decker (Peter van Eyck) will seine Frau Madge loswerden und heckt einen teuflischen Plan aus: Er betäubt sie, versiegelt die Fenster im Raum und dreht den Gashahn auf. Das Ganze soll wie ein Selbstmord aussehen. Decker selbst versteckt sich im Raum und atmet mit Hilfe eines Schnorchels, der an einen mehrere Meter langen Schlauch befestigt ist, welcher Frischluft von draussen zuführt. Den Tatort kann er unbehelligt verlassen, doch seine Stieftochter Candy (Mandy Miller) schöpft Verdacht und spürt ihm nach...

 

"Der Schnorchel" stammt aus dem Hause Hammer Films, welche insbesondere durch ihre farbenfrohen und blutdurchtränkten Horrorfilme bekannt wurden (z.B. die Klassiker "Frankensteins Fluch" [1957] und Dracula [1958]). Ein Grossteil der Produktion aber nicht wie sonst üblich in den englischen Bray Studios, sondern vor Ort in sowie in der Villa della Pergola in Alassio, Italien. Aus diesem Grund kostete "Der Schnorchel" mit 100'000 £ auch rund 20 Prozent mehr als der durchschnittliche Hammer-Horrorfilm.

Originaltitel: The Snorkel

Regie: Guy Green

Darsteller: Peter van Eyck, Mandy Miller, Betta St. John, Grégoire Aslan, William Franklyn, Marie Burke, Irene Prador, Henri Vidon, Armand Guinle, David Ritch

Laufzeit: 92 Minuten

Budget: 100'000 £

Kinostart DE: 22.07.1958

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