
Dieser von Steven Spielberg produzierte Streifen ist eine selbstironische, witzige und äusserst unterhaltsame Verneigung vor den B-Horrorfilmen der 1950er Jahre. Gleichzeitig funktioniert der Streifen als lupenreiner Tierhorrorfilm mit zahlreichen Schockmomenten, die jedoch immer wieder ironisch gebrochen werden. Dies verleiht "Arachnophobia" einen ganz eigenen Charme, dem man sich trotz seiner zugegebenermassen ekelerregenden achtbeinigen Hauptdarsteller kaum entziehen kann.
Bei einer seiner Expeditionen in den Dschungel Mittelamerikas schleppt der ehrgeizige Wissenschaftler Dr. James Atherton (Julian Sands) unwissend eine äusserst giftige Spinnenspezies mit. Diese gelangt im Sarg eines verstorbenen in das verschlafene kalifornische Kleinstädtchen Canaima. Dort praktiziert Dr. Ross Jennings (Jeff Daniels), der sich vom städtischen Trubel mit seiner Familie aufs Land zurückgezogen hat und an Arachnophobie leidet. Ausgerechnet in seiner Scheune paart sich jedoch die eingeschleppt Spinne mit einer einheimischen Art und sorgt so nicht nur für reichlich Nachwuchs, sondern auch für Angst und Panik...
Während der Produktion kamen über 300 Spinnen der Gattung Delena cancerides (Avondalespinnen) zum Einsatz. Diese in Neuseeland beheimatete Art war aufgrund ihrer Harmlosigkeit für den Menschen sowie ihres ungewöhnlichen Sozialverhaltens am geeignetsten.
Originaltitel: Arachnophobia
Regie: Frank Marshall
Darsteller: Jeff Daniels, Harley Jane Kozak, John Goodman, Julian Sands, Stuart Pankin, Mark L. Taylor, Henry Jones, Peter Jason, James Handy, Roy Brocksmit,h Kathy Kinney, Mary Carver, Theo Schwartz
Laufzeit: 105 Minuten
Metacritic: 67/100
Budget: 22 Mio. $
Box-Office: ca. 80 Mio. $ (weltweit); 53,2 Mio. $ (USA/Kanada)
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