
Obwohl Sean Connery als James Bond eine überzeugende und charismatische Performance abliefert, ist "Diamantenfieber" nur durchschnittliche 007-Kost. Echte Höhepunkte fehlen und auch die Rückkehr von Oberbösewicht Blofeld verleiht dem Streifen keinen echten Mehrwert. Ein Pluspunkt ist aber zweifelsohne Putter Smith und Bruce Glover als skurriles homosexuelles Killerpärchen Mr. Kidd und Mr. Wint.
James Bond (Sean Connery) erhält den Auftrag, einen internationalen Diamanten-Schmuggelring auszuheben. Er schleust sich als Bandenmitglied in den Ring ein und begegnet in Las Vegas nicht nur der attraktiven Tiffany Case (Jill St. John), sondern auch dem Tycoon Willard Whyte (Jimmy Dean). Dieser führt ihn schliesslich auf die Spur des wahren Drahtziehers...
Sean Connery schloss mit seiner Teilnahme an "Diamantenfieber" einen der lukrativsten Deals in der Geschichte des Films ab. Neben einer damals üppigen Gage von 1,25 Mio. $ sowie einer Gewinnbeteiligng durfte er zwei Filme seiner Wahl drehen.
Der Titelsong wird von Shirley Bassey gesungen, die nach "Goldfinger" bereits zum zweiten Mal für einen Bondsong verpflichtet wurde. 1979 sang sie auch den Titelsong zu "Moonraker" womit sie als einzige Sängerin mehr als zwei Bondsongs performen durfte.
Originaltitel: Diamonds Are Forever
Regie: Guy Hamilton
Darsteller: Sean Connery, Jill St. John, Charles Gray, Lana Wood, Jimmy Dean, Bruce Cabot, Putter Smith, Bruce Glover, Norman Burton, Joseph Fürst, Bernard Lee, Desmond Llewelyn, Leonard Barr, Lois Maxwell
Laufzeit: 120 Minuten
Metacritic: 59/100
Budget: 7,2 Mio. $
Verleiheinspiel: 45,7 Mio. $ (weltweit); 19,7 Mio. $ (USA/Kanada)
Kinostart CH: 1971
Besucher DE: 441'396 (bis Ende 1973)
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