Der Abenteuerfilm zählt nicht erst seit Steven Spielbergs "Indiana Jones"-Trilogie zu einem der beliebtesten Genres. Bereits lange bevor der Mann mit dem Fedorahut erstmals die Peitsche
schwingte, gabs im Kino exotische Schauplätze, versunke Welten und zahlreiche Schätze zu finden...
Abenteuerfilme zeichnen sich in der Regel durch eine ereignisreiche Handlung sowie verschiedenste Schauplätze aus. Dabei müssen sich die Hauptprotagonisten immer wieder in gefährlichen Situationen behaupten, die sie jedoch meist mehr oder weniger unbeschadet überstehen.
Ein weiteres Merkmal des Abenteurfilms ist die Suche nach etwas besonderem. Dies können unentdeckte Inseln bzw. Orte (z.B. Skull Island in King Kong (1933) ebenso wie sagenumwobene Schätze (z.B. die Bundeslade in Jäger des verlorenen Schatzes (1981) oder verschollene Städte sein. Dabei ist die Entdeckung bzw. das Finden des begehrten Objekts meist von sekundärer Natur und dient lediglich dazu, die Reise dorthin für das Publikum möglichst aufregend zu gestalten. Häufige Locationwechsel sowie exotische Gegenden zählen deshalb bevorzugt zum visuellen Repertoire des Abenteuerfilms.
Häufig sind im Abenteuerfilm auch Elemente des Fantasyfilms zu finden. Es ist also nicht verwunderlich, dass klassische Abenteuerfilme wie z.B. King Kong (1933) oder "Der Dieb von Bagdad" (1940) auch ohne Probleme dem Fantasygenre zugeordnet werden könnten. Umgekehrt könnten klassische Fantasyfime wie z.B. "Jason und die Argonauten" (1963) oder "Kampf der Titanen" (1981, 2010) auch mühelos dem Abenteuergenre zugeordnet werden. Eine klare Zuordnung ist also nicht immer einfach. Häufig hilft dann bei der Einteilung nur noch ein Blick auf das Setting, also wo der Film angesiedelt ist. Spielt er in einer Fabelwelt ist er klar dem Fantasy zuzuordnen. Denn trotz seiner exotischen und aufregenden Handlung ist der Abenteuerfilm klar von dieser Welt.
Die Auflistung der Filme erfolgt anhand der deutschen Kinobesucherzahlen. Diese wurden aus unterschiedlichen Quellen zusammengetragen. Sollte die Zahlen
Wiederaufführungen beinhalten, so ist dies mit einem Stern (*) nach den Besucherzahlen vermerkt. Bei der Auflistung muss berücksichtigt werden, dass
bei Filmen, welche vor 1990 in den Kinos starteten nur die Zahlen der BRD bekannt sind. Sollte es sich um eine deutsche Produktion oder Koproduktion handeln, so ist der Filmtitel in
GROSSBUCHSTABEN ausgewiesen.