Zauberer, Drachen, märchenhafte Welten - dies sind nur einige Zutaten des Fantasyfilms. Besonders häufig dienen mythische Sagen oder literarische Klassiker wie z.B. "Der Herr der Ringe" als Vorlage für den Fantasyfilm.
Der Fantasyfilm zeichnet sich insbesondere durch zahlreiche mythologische sowie frei erfundene Fabelwesen aus. Häufig ist die Handlung in einer fremden, mittelalterlich-antiken Welt angesiedelt. Die Handlungen sind oft einfache Gut gegen Böse-Geschichten und funktionieren ferner als märchenhafte Erzählungen.
In der Regel müssen sich im Fantasyfilm einer oder mehrere Protagonisten auf eine gefahrenvolle Reise begeben um drohendes Unheil abzuwehren. Dabei begegnen sie allerhand fabelhafter Wesen (z.B. Trolle, Elfen, Drachen), werden von Gönnern (z.B. Zauberer, Götter, Magier) unterstützt und von Neidern (z.B. Hexen, böse Magier) bedroht.
Am Ende winkt jedoch trotz unüberwindbar erscheinender Gefahren meist das Happy-End. Typische Vertreter dieses Erzählstils sind z.B. "Der dunkle Kristall" (1982), "Der Drachentöter" (1982), "Willow" (1988), die "Herr der Ringe"-Trilogie (2001 - 2003), "Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter" (2005) und "Kampf der Titanen" (1981, 2010).
Nebst diesem als klassisch angesehen Fantasyfilm existieren auch moderne Varianten, die im Kern jedoch meist ähnliche Gesichten erzählen. Oft sind diese Streifen in der Gegenwart angesiedelt, verfügen jedoch über eine Verbindung zur mythischen Welt. Bekannte Beispiele hierfür sind "Big Trouble in Little China" (1986), Edward mit den Scherenhänden (1990), die "Harry Potter"-Reihe (2001 - 2011) und "Duell der Magier" (2010).
Auch zählten im Verlauf der Filmgeschichte Riesenaffen, Unsterbliche, kopflose Reiter und zahlreiche andere phantastische Figuren zum Repertoir des Fantasyfilms.
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