Die Spannung steigt, die Nerven liegen blank und die Haare stehen zu Berge - dass kann nur ein Thriller sein. Wer auf Nervenkitzel und Gänsehaut steht ist bei diesem Genre bestens
bedient. Doch Vorsicht, denn der Spannungsbogen mancher Filme kann ganz schön stark angezogen werden...
Das Thrillergenre ist natürlich stark verwandt mit dem Kriminalfilm. Ein entscheidender Unterschied ist jedoch der, dass nicht zwingend Verbrecher oder Ermittler im Vordergrund stehen müssen sondern Otto Normalverbraucher. Dieser wird im Thriller häufig mit schwierigen Situationen konfrontiert und muss nicht selten um sein Leben bangen. Ein Musterbeispiel hierfür ist die Figur des Roger Thornhill in Alfred Hitchcocks Klassiker Der unsichtbare Dritte (1959). Dieser wird unschuldig in ein Komplott verwickelt und muss plötzlich vor Polizei und Verbrechern gleichermassen fliehen.
Das Setting des Thrillers ist enorm vielseitig und genau deshalb ist es auch nicht immer einfach, einen Film diesem Genre zuzuordnen. So kann sich die Handlung des Thrillers in einem Flugzeug, in den Weiten einer Schneelandschaft, in einem Hochhaus oder sonstwo abspielen. Es ist deshalb kaum verwunderlich, dass der Thriller eine grosse Anzahl an Subgenres aufweist. Häufig ist dabei die Unterteilung in die folgenden Subgenres:
Während z.B. der Psychothriller das Seelenleben seiner Protagonisten beleuchtet, so dreht sich beim Politthriller alles um politische Intrigen, Geheimnisse und Machtmissbrauch.
Beim Spionagethriller hingegen steht häufig die Furcht vor der Enttarnung des Agenten und/oder verdeckte Operationen und deren Risiken im Vordergrund. Eines haben die Filme in der Regel jedoch gemeinsam: Die Handlung erzeugt ein hohes Mass an Nervenkitzel und Spannung. Den Thrill also.