Der Spionagefilm - oft auch als Agenthriller oder moderner auch Spy Movie bezeichnet - schildert in erster Linie die Arbeit von Spionen und Geheimdiensten. Wiederkehrende Motive sind dabei die Bedrohung des Weltfriedens durch terroristische Gruppierungen oder Einzeltäter, das Beschaffen oder Wiederbesorgen von Geheiminformationen oder Objekten sowie die Spionagearbeit hinter feindlichen Linien. Meist geschieht dies vor brisantem politischen Hintergrund wie z.B. wirtschaftliche Krisen, drohende Konflikten oder Gipfeltreffen wichtiger politscher Persönlichkeiten.
Ähnlich wie beim Politthriller ist deshalb das Themenspektrum des Spionagefilms breit gestreut. Oft gerät im Spionagefilm auch ein unbescholtener Bürger ins Fadenkreuz geheimdienstlicher Machenschaften wie z.B. in Der Staatsfeind Nr. 1 (1999) oder Eagle Eye (2008) und muss dabei um Leib und Leben bangen. Meist enden diese Filme damit, dass diese Person dann das Komplott an die Öffentlichkeit und damit die Verantwortlichen zur Strecke bringt.
Ironischerweise sind ausgerechnet die populärsten Spionagefiguren eigentlich überraschend unglaubwürdig. Während 007 alias James Bond bereits schon als Frauenfänger auffällig genug ist und meist Kollateralschäden in Milliardenhöhe hinterlässt so ist auch "Mission: Impossible"-Agentenass Ethan Hunt nicht gerade unauffälliger.
Sie mögen Geheimagenten oder den Spionagealltag? Sie fiebern gerne mit wenn ein Spitzel in Gefahr ist? Dann sollten sie sich diese Filme nicht entgehen lassen.
Nach "Mission: Impossible - Rogue Nation" toppt sich die "Impossible"-Reihe erneut in punkto Action, Rasanz und Klasse. Diesmal müssen Ethan Hunt (Tom Cruise) und sein Team nach einer missglückten Mission Busse leisten und kriegen einen Aufpasser von der CIA zur Seite gestellt (Superman-Himself Henry Cavill). Inszenierte wurde das ganze erneut von "Rogue Nation"-Regisseur Christopher MacQuarrie.