Der Superheldenfilm - Röntgenblicke, Spinnensinne und Fledermausohren


Der Superheldenfilm wartet meist mit übersinnlich begabten Hauptprotagonisten auf. Gleichzeitig verfügt dieses Subgenre über überraschend menschliche Charaktere...

Obwohl auch vor der Jahrtausendwende immer wieder Superheldenfilme das Licht der Leinwand erlblickten, ist das Subgenere zweifelsohne ein Kind der 2000er Jahre. Mit "X-Men" (2000), "Spider-Man" (2002) und "Iron Man" (2008) startete das Subgenre voll durch und sorgte für volle Kinokassen.

 

Der Superheldenfilm wartet in der Regel mit phantastischen und überlebensgrossen Charakteren auf. Ein häufig anzutreffendes Thema des Superheldenfilms ist der Umgang der Hauptprotagonisten mit ihren jeweiligen übermenschlichen Superkräften. Oftmals werden diese vom Helden zuerst auch als Bürde wahrgenommen und sie fühlen sich dadurch als Aussenseiter.

 

Im Verlaufe der Handlung lernen sie jedoch, ihre aussergewöhnlichen Gaben anzunehmen und verantwortungsvoll mit ihnen umzugehen. Sie werden schliesslich zum Vorbild für andere.

 

Ein oft wiederkehrendes narratives Element des Superheldenfilms ist die Konfrontation des Helden mit alltäglichen Problemen. So muss sich Peter Parker alias Spider-Man z.B. mit Liebesproblemen und Jobsorgen herumschlagen, während sich Bruce Wayne alias Batman mit den Grenzen menschlicher Moralvorstellungen konfrontiert sieht. Superman schliesslich, wünscht sich nichts mehr, als sich seiner grossen Liebe Lois Lane hinzugeben.

 

Die Integration dieser alltäglichen Sorgen in das Narrativ des Superheldenkinos lässt die Hauptprotagonisten deshalb umso menschlicher erscheinen.

 


Highlights des Superheldenfilms


  • THE DARK KNIGHT (2008)

    Kurz vor dem Ende der Dekade brachte Christopher Nolan mit "The Dark Knight" nicht nur die beste "Batman"-Verfilmung in die Kinos sondern auch einen der besten Filme des Jahrzehnts. Zum Gelingen des packenden Streifens trägt jedoch nicht nur ein fulminant aufspielender Heath Ledger bei sondern auch der gesamte restliche Cast sowie die ausgeklügelte Geschichte. Selten verschwamen in einem Hollywood-Tentpole-Film die Grenzen von Gut und Böse so stark.

  • IRON MAN (2008)

    Fulminanter Start: Mit "Iron Man" gelang den Marvelstudios der Einstieg ins Superhelden-Filmbusiness. Robert Downey, jr. überzeugt dabei als exzentrischer Waffenhändler, der sich mit Hilfe eines selbstgebauten Roboteranzugs aus den Fängen von Terroristen befreien kann. Als titelgebender Mann in der Rüstung beschliesst er fortan, dass Böse zu bekämpfen.

  • BATMAN BEGINS (2005)

    Fertig lustig: Nach Joel Schumachers kunterbunten Klamaukorgien "Batman Forever" (1995) und "Batman und Robin" (1997) besinnte sich Regisseur Christopher Nolan auf die düsteren Wurzeln des dunklen Ritters. Dabei gefällt seine Origins-Story insbesondere Dank des starken Darstellerensembles und der visuellen Schauwerte. Nicht zuletzt deshalb dürfte "Batman Begins" hinter seinem Nachfolger "The Dark Knight" die wohl beste "Batman"-Verfilmung sein.

  • SPIDER-MAN 2 (2004)

    Im grandiosen zweiten Teil kriegt es Spider-Man alias Peter Parker mit dem sinisteren Doctor Octopus (Alfred Molina) zu tun. Nebenbei kämpft er nicht nur mit schwindenden Superkräften sondern vor allem auch mit Liebeskummer. Absoluts Highlight: die Kampszene auf der U-Bahn.

2008: The Dark Knight

Kurz vor dem Ende der Dekade brachte Christopher Nolan mit "The Dark Knight" nicht nur die beste "Batman"-Verfilmung in die Kinos sondern auch einen der besten Filme des Jahrzehnts. Zum Gelingen des packenden Streifens trägt jedoch nicht nur ein fulminant aufspielender Heath Ledger bei sondern auch der gesamte restliche Cast sowie die ausgeklügelte Geschichte. Selten verschwamen in einem Hollywood-Tentpole-Film die Grenzen von Gut und Böse so stark.


2008: Iron Man

Fulminanter Start: Mit "Iron Man" gelang den Marvelstudios der Einstieg ins Superhelden-Filmbusiness. Robert Downey, jr. überzeugt dabei als exzentrischer Waffenhändler, der sich mit Hilfe eines selbstgebauten Roboteranzugs aus den Fängen von Terroristen befreien kann. Als titelgebender Mann in der Rüstung beschliesst er fortan, dass Böse zu bekämpfen.

 


2005: Batman Begins

Fertig lustig: Nach Joel Schumachers kunterbunten Klamaukorgien "Batman Forever" (1995) und "Batman und Robin" (1997) besinnte sich Regisseur Christopher Nolan auf die düsteren Wurzeln des dunklen Ritters. Dabei gefällt seine Origins-Story insbesondere Dank des starken Darstellerensembles und der visuellen Schauwerte. Nicht zuletzt deshalb dürfte "Batman Begins" hinter seinem Nachfolger "The Dark Knight" die wohl beste "Batman"-Verfilmung sein.

 


2004: Spider-Man 2

Im grandiosen zweiten Teil kriegt es Spider-Man alias Peter Parker mit dem sinisteren Doctor Octopus (Alfred Molina) zu tun. Nebenbei kämpft er nicht nur mit schwindenden Superkräften sondern vor allem auch mit Liebeskummer. Absoluts Highlight: die Kampszene auf der U-Bahn.

 


2003: Hulk

Als Wissenschaftler Bruce Banner einer erhöhten Dosis Gammastrahlen ausgesetzt wird, verändert sich seine genetische Struktur. Als Nebenwirkungen verwandelt er sich bei Wut in den grünen Kraftprotz Hulk. Ang Lees eigenwillige Verfilmung des berühmten Comichelden besticht nicht so sehr durch seine simple Handlung als vielmehr durch seinen visuellen Stil. An den Kinokassen blieb der 137 Mio. $ teure Streifen dennoch hinter den Erwartungen zurück.

 


2003: X-Men 2

War Teil eins bereits überaus solide Comicfilmkost so ist Teil zwei gar noch einen Ticken besser. Auch diesmal müssen die X-Men gegen Dauergegner Magneto (Ian McKellen) kämpfen. Zusätzlich macht ihnen aber auch der mysteriöse Militär-Wissenschaftler Stryker (Brian Cox) das Leben schwer. Der schwache dritte Teil folgte 2006 ("X-Men: Der letzte Widerstand") und ein gelungener Abschluss 2014 ("X-Men: Zukunft ist Vergangenheit").

 


2002: Spider-Man

Aus grosser Kraft wächst grosse Verantwortung: Im ersten Leinwandauftritt kriegt es der flotte Wandkrabbler mit bissigen Spinnen und dem fiesen Green Goblin zu tun. Wäre das schon nicht genug, plagen ihn auch noch Liebeskummer und Schicksalsschläge. Dank Hauptdarsteller Tobey Maguire ein Muss für jeden Comicfilmfan.

 


2000: X-Men

Raus aus der Nische: Dank Bryan Singers solider Comicverfilmung schaffte das Genre den Sprung in den Mainstream. Im ersten Teil der "X-Men"-Trilogie will der sinistere Magneto die Menschen in Mutanten verwandeln. Doch Professor X und seine X-Men bieten ihm die Stirn. Nebenbei wird auch Mutantenliebling Wolverine eingeführt und machte Australier Hugh Jackmann zum Star.

 


1978: Superman

Die Mutter aller Comicverfilmungen: Richard Donners fantastische Verfilmung