Der Vampirfilm dreht sich im Kern hauptsächlich um nicht gelebte Begierden und unterdrückte erotische Fantasien und Aggressionen. Die Vampir-Protagonisten dienen deshalb oft als Metaphern für die dunklen Triebe des Unterbewusstseins. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass diese meist als schattenartige Wesen dargestellt werden und ihre Leidenschaften auch nur im sicheren Dunkel der Nacht ausleben können. Oftmals halten sie sich deswegen an wenig beleuchteten Orten wie z.B. Schlössern, dunklen Gassen oder Friedhöfen auf. Dort lauern Sie dann ihren in der Regel ihren weiblich-lasziven Opfern auf. Der bekannteste aller Vampire, Graf Dracula, ist zugleich auch die wahrscheinlich meistverfilmte Romanfigur in der Geschichte des Kinos.