In der überwiegenden Mehrzahl der Zombiefilme werden die zum Leben erweckten Toten als seelen- und hirnlose Wesen dargestellt. Meist fungieren Sie dabei als Metapher für eine ausser Kontrolle geratene Gesellschaft und so wird z.B. der grassierende Konsumwahn direkt oder indirekt angeprangert. Ein weiteres beliebtes Motiv des Zombiefilms ist die Ansteckung des Protagonisten mit einem mutierten Virus. Dieses lässt den anfangs harmlosen Zeitgenossen zu einer wahren Fressmaschine mutieren. Meist dauert es jedoch eine Weile, bis der Virus bzw. dessen Symptome ausbrechen, wodurch in der Regel von den Filmemachern eine ständige Atmosphäre der Paranoia erzeugt wird. Durch den Umstand, dass jeder infiziert sein kann, ist auch automatisch jeder verdächtig. Diese konstante Unsicherheit sorgt dann auch für manch eklig-überraschenden Schockmoment.